Landschaftsmalerei – Matthias Schneider-Dominco
Künstler aus Göttingen
Realistische und impressionistische Ölgemälde: Küstenlandschaften, maritime Motive und Unterwasserwelten.
Morgenflimmern (Juli 2026) /
Leinetal-Sommerblumenwiesenserie I
Öl auf Leinwandkarton / 40 x 30 cm.
Das Gemälde „Morgenflimmern“ inspirierte den Lyriker Michael Hartwig (Witzenhausen) zu diesem Gedicht. Es wird mit freundlicher Genehmigung des Autors veröffentlicht.
Das Licht wartet
Ich war noch nicht am Ende,
auf der Suche nach dem Lied,
dem einen Wort,
während das Licht aus der Wiese wächst
und dann – vielleicht ein Versprechen –
sich an die Disteln schmiegt,
bevor es sich als Streifen
in den Abend drängt.
Ich war noch nicht am Ende,
zu fallen mit dem Horizont,
der bis zum Lachen der Kinder
hinter den Dornenhecken greift.
Aus dem Leuchten schlängelt ein Pfad;
er steht da
und schweigt
seine stumme Einladung.
Dahinter das Flüstern des Knäuelgrases,
während die Dornen
der Sonne vertrauen.
Ich war noch nicht am Ende,
das Staunen zu suchen,
das sich zwischen den Schafgarben ziert
und sich vom Licht umarmen lässt.
All die Geschichten, vom Moos bewachsen,
all die Erinnerungen, vom Herbst verwelkt,
während der Fluss zum Horizont kräuselt
und das Licht wartet,
bis die Schattenfrüchte wachsen.
Mein herzlicher Dank gilt Michael Hartwig für dieses Gedicht, das als unmittelbare Resonanz Ende Juli 2026 auf das Gemälde entstand.
Aktuelles
2027: Ausstellung „Winterlicht und Wasserlinie“ im GDA Wohnstift Göttingen.
Nähere Informationen folgen.
Malerei
Malerei
Realismus trifft Impressionismus
Künstlerstatement
Ich liebe Landschaften – besonders Küsten, wo Himmel und Meer ineinander übergehen. Aber auch Moore, Flusslandschaften und Wiesen faszinieren mich. Diese Orte strahlen für mich Ruhe und eine besondere Atmosphäre aus. Genau das möchte ich in meinen Ölbildern festhalten.
Ich male die Natur nicht nur, um sie möglichst genau abzubilden. Mich interessiert mittlerweile vor allem das, was ein Ort in uns auslöst: Erinnerungen, Sehnsucht oder einen Moment der Stille. Deshalb verbinde ich realistisches Sehen mit einer lockeren, impressionistischen Handschrift.
Dabei zeige ich bewusst nicht jedes Detail. Licht, Farbe und wenige gezielt gesetzte Formen reichen oft aus, damit im Kopf des Betrachters ein eigenes Bild entsteht. Ich vertraue darauf, dass unsere Vorstellungskraft ergänzt, was nur angedeutet ist.
Inspiration finde ich auf Wanderungen und Reisen sowie in der Auseinandersetzung mit Literatur und Kunst.

Landschaftsmalerei zwischen Meer und Musik
Geboren 1972 und aufgewachsen in Cuxhaven, prägt mich seit meiner Jugend die Nähe zur Nordsee. Bereits von 1983 bis 1989 erhielt ich Unterricht in Aquarell- und Ölmalerei beim Cuxhavener Landschaftsmaler Wilhelm Schmidt (1914–1996). Diese frühe Begegnung mit der Kunst des Realismus hat meinen Blick für Küstenlandschaften und maritime Motive geschärft.
Nach dem Abitur 1992 studierte ich Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Deutsche Philologie in Göttingen, wo ich bis heute lebe und arbeite. Neben meiner pädagogischen Tätigkeit als Cellolehrer schreibe ich für Kulturinstitute als Programmbuchautor und Musikrezensent.
Seit 2016 widme ich mich autodidaktisch der Malerei. Meine Werke sind häufig inspiriert von meinen Wurzeln an der Nordsee, Urlaubswanderungen sowie Impressionen aus dem Göttinger Umland.
Wasserlinie I (2025) /
Öl auf Leinwand / 40 x 40 cm.
Abendglühen (Juli 2026) /
Leinetal-Sommerblumenwiesenserie II
Öl auf Leinwandkarton / 40 x 30 cm.
Preise auf Anfrage.
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